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News

15.07.2015 @ 16:07 Uhr

Datenbank des Monats: 1914-1918-online. International Encyclopedia of the First World War

Fachgebiet: Geschichte

Soeben preisgekrönt (Juni 2015: 2.Platz im 1. Berliner Digital Humanities Preis), steht mit dieser seit Oktober 2014 frei im Netz stehenden Enzyklopädie ein komplexes Portal zum Zeitraum des 1.Weltkriegs zur Verfügung, dessen inhaltlicher Anspruch durch technische und mediale Strukturen unterstützt und umgesetzt wird (vgl. die sehr lesenswerte Introduction).

Multiperspektivisch möchte die englischsprachige Datenbank einen Beitrag zum postnationalen Verständnis der Periode und zur Erinnerungskultur leisten und richtet sich an die generelle Öffentlichkeit ebenso wie an die wissenschaftliche Community, um Wissenslücken zu identifizieren und neue Forschung anzuregen.

Die Projektleitung liegt an der FU Berlin (FMI/CeDiS) und der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB). Renommierte historische Institutionen beteiligen sich weltweit. Mehr als 1000 Mitarbeiter aus über 50 Ländern wirken mit. Um die wissenschaftliche Qualität der Artikel der Enzyklopädie zu gewährleisten, ist ein 2-stufiger Review-Prozess über Editorial Boards mit derzeit insges. 90 Experten aus 20 Ländern und 60 externen Gutachtern implementiert.

Die Artikel sind zitierfähige Veröffentlichungen (Open Source/Creative Common-Lizenz) auf aktuellem Forschungsstand - updatable und enrichable. Sie sind in 4 Hauptkategorien thematisch gegliedert. Die BSB katalogisiert und erstellt umfassende Metadaten, die neben Stichwörtern (Keywords) auch normierte Schlagwörter (Subject Headings) der GND, LoC und Rameau (deutsch-/englisch-/französischsprachig) umfassen und den internationalen bibliothekarischen Nachweis ermöglichen.

Über eine Suchleiste (Themen, Regionen, Artikel A-Z, Index, Bibliographie, Autoren, Zeitleiste) wird der lineare Zugriff auf den multimedialen, interaktiven Content ermöglicht. Nichtlinear motiviert die Semantic Media Wiki Technology (analog Wikipedia) mit Verlinkungen auch zu externem Web-Content und  anderen Datenbanken wie z.B. der Europeana 1914-1918. Twitter und Facebook sind dabei, um Kommentare und Diskussionen zu ermöglichen.

Das Portal wurde von der DFG bisher mit 1 Mio. € gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie im Datenbank-Infosystem (DBIS):

DBIS

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Ihre Ansprechpartnerin in der Universitätsbibliothek für weitere Fragen:

Dr. Claudia Bergemann, BIB 117/Telefon 030 314 76110