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Umrüstung der Schließfächer auf Drehriegelschlösser

Immer wieder wird von den Benutzerinnen und Benutzern der Universitätsbibliothek  Unverständnis über das Schließsystem der Garderobenschränke im Gebäude der VOLKSWAGEN-Universitätsbibliothek mit Drehriegelschlössern/Vorhängeschlössern geäußert. Deswegen sehen wir uns veranlasst, die dafür maßgeblichen Gründe ausführlich darzulegen:

  • Angefangen haben wir nach dem Bezug des Bibliotheksneubaus 2004 mit einfachen Münzschlössern. Es zeigte sich aber bald, dass diese den harten Realitäten des Benutzungsalltags nicht gewachsen waren: Häufig fehlten Schlüssel und Schlösser wurden irreparabel beschädigt. Mit dem Austauschen der Schlösser kamen wir kaum hinterher, und bald wurde uns klar, dass es so nicht weiter gehen konnte. Es kam auch vor, dass Schlüssel, die auf den Arbeitstischen der Bibliothek achtlos abgelegt wurden, entwendet oder gegen andere Schlüssel ausgetauscht wurden.
     
  • Ein neues Schließsystem musste her, und zwar eines, das ohne Schlüssel funktioniert. Eine Verknüpfung mit dem Bibliotheksausweis erwies sich als nicht möglich, weil die Bibliothek nicht nur von TU- und UdK-Studierenden benutzt wird und die Vielfalt der möglichen gültigen Ausweis-Versionen einfach zu groß ist. Hinzu kommt, dass man die Bibliothek vor Ort ja auch ohne Bibliotheksausweis benutzen kann und trotzdem ein Schließfach für die Garderobe erforderlich ist. So sind wir auf die Lösung mit den PIN-Nummern gekommen, sie erschien uns ideal zu sein. Die Praxis belehrte uns eines anderen: Häufig wurden Fachnummer und PIN vergessen. Auch bei diesem System kam leider schnell wieder Kriminalität hinzu, PIN-Codes wurden bei der Eingabe ausgespäht und die Fächer dann ausgeleert, mehrfach wurde Anzeige wegen Diebstahls gestellt, die Kriminalpolizei war verdeckt im Gebäude. Hinzu kam, dass sich nach einiger Zeit systembedingte technische Schwächen zeigten: Die für die Stromversorung erforderlichen Batterien hielten längst nicht so lange wie ursprünglich zugesagt. Die Tastatur erwies sich nach häufiger Benutzung als fehleranfällig und musste zur Reparatur eingeschickt werden, was jetzt, nach Ende der Garantie, teuer wird. Also: Auch diese Lösung bewährte sich in der Praxis nicht.
     
  • Bei der Überlegung, wie man das Schließsystem einerseits sicher, andererseits aber auch einfach gestalten kann, kam ein 5 Jahre zuvor bereits gemachter, damals aber von der UB-Leitung verworfener Vorschlag wieder in die Diskussion: Drehriegelschlösser mit Vorhängeschloss. Der Hauptnachteil ist, dass jeder Benutzer ein eigenes Schloss mitbringen bzw. es vor Ort kaufen muss. Damit verlagern wir, das ist nicht bestreitbar, einen Teil des Problems auf die Kunden der Bibliothek. Andererseits ist es auch nicht unzumutbar, ein Vorhängeschloss dabei zu haben - viele Laptop-Besitzer führen auch immer ein Schloss mit, um ihr Gerät am Tisch anzuschließen (was wir auch in der Bibliothek mit Nachdruck empfehlen, denn Laptops sind auch schon entwendet worden).


 Ordnung für die Nutzung der Tagesschließfächer in den Universitätsbibliotheken

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