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Digitales Repositorium


>>Zugriff: Digitales Repositorium
  (System Opus, angeboten vom KOBV)

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Grundlage

Das Digitale Repositorium hat die Funktion des zentralen Dokumenten-Servers der TU Berlin. Er enthält die Volltexte der freien elektronischen Publikationen (Dissertationen, Aufsätze, Bücher, Berichte, Preprints). Er wird von der Universitätsbibliothek der TU Berlin betrieben.

Die Publikationen müssen als PDF-Datei abgegeben werden; gewünscht wird das langzeitarchivfähige Format PDF/A

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Anleitungen

Für verschiedene Publikationstypen gibt es spezielle Hinweise:

Weitere Hilfen:

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Opus

Für das Digitale Repositorium der TU Berlin (früher: Digitales Archiv bzw. edocs-Archiv) wird als Verwaltungssystem OPUS eingesetzt, das für die TU vom KOBV (Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg) betreut wird und auf den Rechnern des ZIB (Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin) läuft:

opus.kobv.de/tuberlin/ 

Opus ist in Deutschland weit verbreitet; entwickelt wurde es an der UB Stuttgart, dann vom BSZ (Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg) übernommen und nun vom KOBV gepflegt.

Weitere Informationen:

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Leitlinie

Das Digitale Repositorium muss in Hinblick auf die Aufgabenstellungen Langzeitarchivierung, permanente Verfügbarkeit und Sicherheit einem hohen Standard genügen. Am 18.12.2009 hat er das DINI-Zertifikat 2007 (Deutsche Initiative für Netzwerkinformation) verliehen bekommen.

Folgende Leitlinien gelten dabei u.a.:

  • Das Digitale Repositorium der Universitätsbibliothek (UB) ist der zentrale Archivierungs- und Angebotsserver der TU Berlin sowohl für digitale als auch nachträglich digitalisierte Veröffentlichungen.
  • Die elektronischen Dokumente erhalten dauerhafte Adressen (URN).
  • Die UB besorgt den Nachweis im eigenen Onlinekatalog, bei der Nationalbibliothek und bietet über standisierte Schnittstellen weiteren zentralen Bibliotheken, Suchmaschinen und fachlichen Archiven den Zugriff an, um die Sichtbarkeit der Publikationen zu gewährleisten.
  • Die Ziele der Open-Access-Bewegung werden unterstützt.
  • Alle Dokumente erhalten für eine fachliche Erschließung Metadaten, die den gängigen Standards entsprechen.
  • Der Server bietet durch besondere Maßnahmen wie digitale Signaturen und Zeitstempel einen Schutz gegen Verfälschungen.
  • Darüber hinaus wird eine Langzeitarchivierung der elektronischen Dokumente gewährleistet (5 Jahren werden garantiert, im Prinzip aber "ewig"). Dazu gehört auch das Transformieren in andere technische Formate als das Abgabeformat oder das Weiterleiten an andere Server.
  • Die Urheberrechte der Autoren/innen bleiben gewahrt. Die Veröffentlichung auf dem Dokumenten- und Publikationsserver steht einer weiteren Veröffentlichung der Dokumente in Fachzeitschriften oder Monographien sowie auf anderen Servern nicht entgegen.
  • Die elektronische Veröffentlichung ist für Angehörige der TU Berlin kostenfrei.
  • Die Publikationen müssen derzeit als PDF-Datei abgegeben werden, gewünscht wird das langzeitarchivfähige Format PDF/A.
  • Eine Ausweitung auf multimediale Dokumente, die Audio- und Video-Sequenzen enthalten, ist geplant.
  • Darüberhinaus werden die Quellformate der Dokumente (LateX, Word etc.) mit abgespeichert, um für spätere Umwandlungen in neu entwicklelte Formate eine weitere Langzeitsicherung zu haben.

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Open Access

Es gibt verschiedene Initiativen von Wissenschaftlern, das digitale Publizieren in die "eigenen Hände" zu nehmen und die Literatur frei ins Internet zu stellen. Grundlagen:

Unterstützung für die Praxis:

Auch der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) unterstützt die Open-Access-Bewegung und empfiehlt den wissenschaftlichen Bibliotheken, sich vorbehaltslos für die Open-Access-Bewegung einzusetzen.

Fast jede Hochschule betreibt inzwischen einen eigenen Archiv-Server. Da es noch kein zentrales Nachweissystem gibt, hier eine Aufstellung überregional wichtiger Suchsysteme:

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Selbstarchivieren

Das Selbstarchivieren, die Einstellung der eigenen digitalen Publikationen auf dem Server der eigenen Hochschule (institutionelles Repository) ist häufig möglich. Die meisten großen Verlage lassen inzwischen Postprints oder Preprints zu (z.T. mit gewissen Einschränkungen hinsichtlich Format oder Aktualität). Aktuelle Hinweise liefern Suchen in

  • SHERPA/ROMEO Liste (deutsch)
    • Für RoMEO wurden von DINI 4 Farbcodes entwickelt, um die die Selbstarchivierungs-Rechte zu unterscheiden:
      • grau: Die Archivierung ist offiziell nicht erlaubt.
      • gelb: Das Archivieren von Pre-Print-Dokumenten (d.h. vor der Begutachtung erstellte Entwürfe) ist gestattet.
      • grün: Das Archivieren von Pre-Print- und Post-Print-Dokumenten ist gestattet.
      • blau: Das Archivieren von Post-Print-Dokumenten (d.h. nach der Begutachtung erstellte Endfassung) ist gestattet.
  • SHERPA/ROMEO list (englisch)

Weitere Informationen zum >>Urheberrecht

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Print-on-Demand Service

Wer zusätzlich zum Online-Lesen eine Publikation in Buchqualität ausgedruckt haben möchte, kann dies direkt von der Startseite der Publikation (frontdoor) in Auftrag geben. 

Seit November 2010 arbeitet die Universitätsbibliothek der TU mit der Firma epubli zusammen, ähnlich wie das die HU schon tut. Der frühere Partner Proprint konnte sich mit seinem Angebot nicht am Markt halten.

Der Bestellvorgang ist denkbar einfach: wenn man eine interessante Publikation Digitalen Repositorium der TU Berlin gefunden hat und sie ausgedruckt bekommen möchte, klickt man auf den epubl-Button, wird dann dorthin verbunden und menugestützt durch den Bestellvorgang geführt.

Kundenfreundlich: die bibliographischen Angaben zum Dokument werden automatisch übernommen. Aüßerdem kann man zwischen verschiedenen Ausdruckvarianten wählen (A4, A5, farbig, s/w etc.) und bekommt jedesmal sofort online den zu bezahlenden Preis angezeigt.

Auftrag, Lieferung, Bezahlung werden direkt zwischen Besteller und der Firma epubli abgewickelt , die UB ist dabei nicht involviert.

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Pflichtabgabe

Wichtig: auch für Digitale Publikationen gibt es eine Pflichtabgabe an die Deutsche Nationalbibliothek (seit 2006).  Für alle im Digitalen Repositorium der TU eingestellten Publikationen übernimmt diese Aufgabe die UB.

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VG Wort Internettexte

Eine Ausschüttung der VG Wort ähnlich wie für gedruckte Werke auch für digitale Dokumente, die im Internet veröffentlicht worden sind, gibt es seit 2007.

Dieses Verfahren funktioniert dann nahezu automatisiert, wenn sog. Zählpixel eingerichtet worden sind. Im Digitalen Repositorium der TU war dies geplant; es gibt aber momentan nicht zu überbrückende Differenzen zwischen VG Wort und DINI als dem Vertreter der Repositorienbetreiber über die technische Umsetzung, vgl. Beitrag in heise online (09.03.2011) von Ulrich Herb: "Das Zählpixel der VG Wort. Für Wissenschaftler wertlos".

Für das Digitale Repositorium der TU Berlin wird es deshalb vorerst kein Zählpixel-Verfahren geben. Die Autoren können aber auf die Sonderausschüttung zurückgreifen, die VG Wort ersatzweise auf der Webseite zum Meldeverfahren anbietet.

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edocs-Archiv der TU Berlin (bis 2005)

Bis Juli 2005 wurde gemeinsam mit der Zentraleinrichtung Rechenzentrum (ZRZ) der TU das edocs-Archiv betrieben. Im Oktober 2009 wurde es endgültig abgeschaltet.

Alle Volltexte und Metadaten wurden Ende 2005 in das Digitale Repositorium der TU Berlin übergeführt (System OPUS) und sind dort mit verschiedenen Sucheinstiegen recherchierbar.

Hinweis: Dokumente, deren URL mit edocs.tu-berlin.de/... beginnt, werden von den Browsern gelegentlich noch angezeigt, man kann aber nicht auf sie zugreifen. Ausweg: die Suchfunktion von Opus nutzen.

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Weitere Archive an der TU Berlin

Von einzelnen Instituten und Fachgebieten werden digitale Publikationen auf unterschiedlichen Servern angeboten.

Es wird angestrebt, alle langfristig zu archivierende und damit zitierfähige Publikationen aus der TU Berlin auf dem UB-Server zentral anzubieten, um die gebotene Zuverlässigkeit, Auffindbarkeit und technische Sicherheit gewährleisten zu können.

Der OPUS-Server erfüllt diese Voraussetzungen, insbesondere:

  • OAI-Schnittstelle
  • Vergabe persistenter Internatadressen (URN)
  • DINI-Zertifizierung (in Vorbereitung)
  • Pflichtabgabe digitaler Publikationen an die dnb

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