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Allgemein

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Wie viele Autorinnen und Autoren publizieren an der TU Berlin Open Access?

Open Access gewinnt als Publikationsmodell auch an der TU Berlin zunehmend an Bedeutung: TU-Angehörige publizieren Zeitschriftenartikel in Open-Access-Zeitschriften, Open-Access-Bücher im Universitätsverlag der TU Berlin oder stellen ihre Dissertation über das Repositorium DepositOnce zur Verfügung. Laut einer Studie der Universitätsbibliothek erschienen 2014/15 7,8 Prozent aller Artikel (292 von 3.754) von TU-Angehörigen in qualitätsgesicherten Open-Access-Journalen. 

Antragstellung

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Was kann ich tun, wenn ich nur eine Fehlermeldung, aber kein Antragsformular sehe?

Um das PDF-Formular auszufüllen, benötigen Sie den kostenlosen Adobe Reader (oder den kostenpflichtigen Adobe Acrobat) in einer aktuellen Version. Falls Sie Adobe Reader oder Adobe Acrobat bereits installiert haben, das Formular aber trotzdem nicht sehen können, ist er vermutlich nicht Ihr Standard-PDF-Viewer. In diesem Fall speichern Sie bitte die Datei lokal auf Ihrem Rechner und öffnen Sie diese mit Adobe Reader bzw. Adobe Acrobat.

Adobe Reader

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Wie lange dauert es, bis ich eine Antwort auf meinen Antrag erhalte?

Nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen erhalten Sie i. d. R. innerhalb einer Woche per Mail die Rückmeldung, ob Ihr Artikel aus dem Publikationsfonds finanziert werden kann. Bei positiver Rückmeldung bitten wir Sie um Zusendung der Rechnung. Die Universitätsbibliothek begleicht den Rechnungsbetrag dann innerhalb von 14 Tagen. 

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Welche Angaben muss die Rechnung des Verlags enthalten?

Die Rechnung des Verlags muss folgende Angaben enthalten: die Umsatzsteuer-ID-Nr. des Verlags, die Umsatzsteuer-ID-Nr. der TU Berlin (DE 811 231 089) sowie bei ausländischen Rechnungen den Nettobetrag (ohne Mehrwertsteuer bzw. VAT). Senden Sie die Originalrechnung bitte an die Universitätsbibliothek der TU Berlin (Abt. Universitätsverlag/Hochschulschriften, Fasanenstraße 88, 10623 Berlin), die Zahlung wird von der Universitätsbibliothek veranlasst.

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Mein Institut hat die Rechnung für einen Open-Access-Artikel bereits überwiesen. Kann ich nachträglich Mittel aus dem Fonds beantragen?

Eine nachträgliche Finanzierung bereits gezahlter APC ist prinzipiell möglich. Kontaktieren Sie vor der Antragsstellung bitte das Open-Access-Team der Universitätsbibiothek.

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Ich habe im vergangenen Jahr eine Rechnung für einen Open-Access-Artikel erhalten, diese aber noch nicht beglichen. Kann ich den Fonds in Anspruch nehmen?

Entscheidend für eine mögliche Kostenübernahme durch den Publikationsfonds ist das Rechnungsdatum. Eine Kostenübernahme ist nur für Rechnungen aus der laufenden Förderperiode 2017/18 möglich.

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Kann ich vor der Einreichung des Artikels eine Garantie auf Kostenübernahme bekommen?

Da die finanzielle Ausstattung des Fonds beschränkt ist, kann  die Kostenübernahme durch den Fonds leider nicht garantiert werden. Eine Reservierung von Mitteln ist deshalb nicht möglich. Zu Ihrer Orientierung aktualisieren wir auf unserer Webseite  monatlich die Information über die Höhe der noch zur Verfügung stehenden Mittel.

Antragsteller/in

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Welche Mitgliedsgruppen der TU können Mittel beantragen?

Förderfähig sind Antragsteller/innen, die Mitglied der TU Berlin nach § 25 der Grundordnung der TU Berlin sind. Dies schließt (Promotions-)Studierende ein. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die antragstellende Person als „submitting author“ bzw. „corresponding author“ für die Finanzierung zuständig ist und dass die TU Berlin in der Publikation als Herkunftsinstitution der antragstellenden Person genannt ist.

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Ich bin in einem Drittmittelprojekt an der Universität beschäftigt, kann ich den Publikationsfonds in Anspruch nehmen?

Ein Antrag für Publikationen, die im Rahmen von Drittmittelprojekten entstehen, ist nur dann möglich, wenn für deren Finanzierung keine Drittmittel zur Verfügung stehen. Nach Möglichkeit sollten in jedem Drittmittelantrag auch Publikationsmittel beantragt werden. 

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Aufsatz

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Warum ist die Fördergrenze bei 2.000 Euro angesetzt, obwohl viele Open-Access-Journale höhere Gebühren verlangen?

Der Publikationsfonds ist zu einem hohen Anteil von der DFG finanziert. Es gelten die Förderbedingungen der DFG. Mit diesem formalen Förderkriterium soll übermäßigen Preissteigerungen bei den Publikationsgebühren vorgebeugt werden. Auch  eine anteilige Förderung bei höheren Kosten als 2.000 Euro ist nicht möglich.

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Fällt Mehrwertsteuer an, auch wenn sie auf der Rechnung nicht aufgeführt wird?

Auf alle Rechnungen fällt eine Mehrwertsteuer von 19 % an, dies gilt auch für Rechnungen aus dem Ausland. Die Gebühr pro Artikel darf also 1.680 Euro netto nicht übersteigen.

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Kann ich einen Artikel, dessen Publikationsgebühr über 2.000 € liegt, anteilig über den Fonds finanzieren, wenn ich den Rest der Publikationsgebühren selbst trage?

Dies ist leider nicht möglich. Die Obergrenze von 2.000 Euro (inkl. MwSt.) ist eine der Förderbedingungen der DFG, die den Fonds zu einem hohen Anteil finanziert. Durch sie soll übermäßigen Preissteigerungen bei den Publikationsgebühren vorgebeugt werden.

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Ich möchte eine Open-Access-Monographie veröffentlichen. Kann ich den Publikationsfonds in Anspruch nehmen?

Dies ist leider nicht möglich. Dieser DFG-geförderte Publikationsfonds ist ausschließlich für die Finanzierung von Artikeln in Open-Access-Zeitschriften vorgesehen. Wir beraten Sie aber gerne zu  Publikationsmöglichkeiten von Open-Access-Monographien und -Sammelbänden.

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Zeitschrift

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Warum sind nur im DOAJ gelistete Zeitschriften förderfähig?

Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) verzeichnet diejenigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften, die einerseits eine gesicherte Qualitätskontrolle (z. B. Peer Review) etabliert haben und die andererseits alle Inhalte unmittelbar nach Erscheinen im Open Access frei zugänglich und nutzbar machen.

Nicht gelistet im DOAJ sind Fachzeitschriften, die Open Access lediglich als profitables Geschäftsmodell nutzen und keinen Qualitätssicherungsprozess gewährleisten. Dies ist nicht immer auf den ersten Blick sichtbar, daher ist die Listung eines Journals im DOAJ eine der Förderbedingungen des Publikationsfonds. 

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Warum werden Aufsätze in hybriden Open-Access-Zeitschriften nicht gefördert?

Open-Access-Veröffentlichungen in hybriden Open-Access-Zeitschriften sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Dabei handelt es sich um Closed-Access-Zeitschriften, die einzelne Artikel gegen Bezahlung zum Open Access freischalten. Da jedoch nur Teile der Zeitschrift frei zugänglich sind, muss trotz Zahlung einer Publikationsgebühr die Abogebühr durch Bibliotheken übernommen werden. Solche Geschäftsmodelle werden mit "double dipping" umschrieben, da sie die Etats der Bibliotheken und der veröffentlichenden Institutionen doppelt belasten. Beispiele für solche Modelle sind "Sponsored Article" (Elsevier), "Open Choice" (Springer) und "OnlineOpen" (Wiley).

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Zusatzinformationen / Extras

Kontakt

Dagmar Schobert
Tel.: (030) 314-76127
Michaela Voigt
Tel.: (030) 314-76130
Steffi Grimm

Tel.: (030) 314-76132

publikationsfonds(at)ub.tu-berlin.de