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Inhalt des Dokuments

Dunkel, Barbara; Gollasch, Christoph; Padberg, Kai (Hrsg.)

Nicht zu fassen: Das Extremismuskonzept und neue rechte Konstellationen

Sammelband zur Konferenz "Nicht zu fassen: Das Extremismuskonzept und neue rechte Bewegungen", 9. und 10. Juni 2017, TU Berlin

ISBN 978-3-7983-2999-7 (print) In Warenkorb legen

ISBN 978-3-7983-3000-9 (online) Online Lesen

254 Seiten

Erschienen 2019

Preis: 14,00 EUR

Abstract (Deutsch)

„Extremismus“ ist eine Bezeichnung, die seit den 1970er Jahren zur Etikettierung der „Feinde der Demokratie“ dient. Das mit dem Begriff einhergehende Konzept, welches die politische Landschaft in eine gute demokratische Mitte und bedrohliche extremistische Ränder aufteilt, ist heute in der politischen Kultur der Bundesrepublik fest verankert. Firmiert wird es durch die Extremismusforschung, durch Sicherheitsbehörden - allen voran dem Verfassungsschutz - sowie durch politische Stiftungen und Parteien. Dabei wird unter anderem kritisiert, dass das Extremismuskonzept unterkomplex sei und Bedrohungen des demokratischen Zusammenlebens jenseits vermeintlich extremistischer Ränder nicht fassen kann. Zudem verenge es Demokratie auf eine staatszentrierte Form. Doch das Konzept bleibt trotz aller Kritik en vogue. Der Sammelband unterbreitet somit verschiedene Perspektiven auf die Persistenz des Extremismuskonzeptes und verknüpft diese mit dem verstärkten Auftreten sogenannten rechtspopulistischer Bewegungen.

Abstract (Englisch)

"Extremism" is a term used in Germany since the 1970s to label so-called enemies of democracy. It implies a concept, which divides the political landscape into a good democratic centre and threatening extremists at the margins. This concept is today firmly anchored in the political culture of the Federal Republic. It is promoted by scholars within the field of research on extremism, by state authorities - above all by the protection of the constitution - as well as by political foundations and parties. Among other things, it is criticized that the concept of extremism is oversimplifying and cannot grasp threats to democracy beyond practices at supposedly extremist margins. In addition, it narrows democracy down to a state-centred form. But despite all criticism, the concept remains in vogue. The conference proceedings thus present various perspectives on the persistence of the concept of extremism and connect them with today's increase of so-called right-wing populist movements.

Schlagworte

Extremismus, Radikalismus, Totalitarismus, Neue Rechte, Verfassungsschutz,
extremism, radicalism, totalitarianism, New Right, secret service

Volltext online

Frei im institutionellen Repositorium der TU Berlin (Deposit Once):

https://dx.doi.org/10.14279/depositonce-7070

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