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Inhalt des Dokuments

Ergänzende Verwaltungsrichtlinien zur Rahmenbenutzungsordnung für die Bibliotheken und Dokumentationsstellen der Technischen Universität Berlin und der Universität der Künste berlin

1.  Das Hochschularchiv ist das Endarchiv der TUB. Es bewahrt die Akten aus der TUB sowie andere archivwürdige Materialien (=Archivgut der TUB) langfristig auf, welche für die Geschichte und Entwicklung der TUB und ihrer Vorgängereinrichtungen einen quellenkundlichen Aussagewert haben.

2.  Das Archivgut der TUB, das im Hochschularchiv aufbewahrt wird, steht auf Antrag grundsätzlich der Benutzung für dienstliche und wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung.

3.  Die Benutzungsgenehmigung ist auf einem besonderen Formular zu beantragen, Zweck und Gegenstand der Nachforschungen sind anzugeben.

4.  Über den Benutzungsantrag entscheidet der Direktor der Universitätsbibliothek. Für die Benutzung der Akten der TUB ist eine Sondergenehmigung des Universitätspräsidenten erforderlich. Sie wird vom Benutzer eingeholt.

5.  Die Benutzungsgenehmigung gilt nur für den auf dem Benutzungsantrag angegebenen Zweck und Gegenstand. Ihre Dauer ist begrenzt.

6.  Die Benutzung kann versagt oder mit Bedingungen verbunden werden, wenn die Interessen Dritter, insbesondere noch lebender Personen, oder die der Hinterleger von Archivalien (Nachlässen) beeinträchtigt werden.
Die Vorlage von TU-Archivgut kann außerdem versagt werden, wenn sein Erhaltungszustand dadurch gefährdet werden würde oder der Zweck der Nachforschungen in einfacherer Weise durch die Heranziehung einschlägiger Veröffentlichungen erreicht werden kann.

7.  Ein allgemeines Recht des Benutzers auf Akteneinsicht besteht nicht.

8.  Akten der TUB werden im Regelfall 30 Jahre nach ihrer Schließung für allgemeine Benutzungszwecke zur Verfügung gestellt. Akten und andere unveröffentlichte Unterlagen, die sich auf eine natürliche Person beziehen (personenbezogenes Archivgut), dürfen erst 10 Jahre nach dem Tod der betreffenden Person benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht oder nur mit hohem Aufwand feststellbar, so endet die Schutzfrist 90 Jahre nach der Geburt der betroffenen Person.
Während der o. g. Fristen darf Archivgut der TU nur zu amtlichen Zwecken durch die abgebende Stelle selbst benutzt werden.
Ausnahmegenehmigungen kann in begründeten Fällen der Universitätspräsident erteilen.

9.  Bei der Verwertung der aus TU-Archivgut gewonnenen Erkenntnisse sind Urheber- und Persönlichkeitsrechte, insbesondere das Datenschutzrecht und andere schutzwürdige Belange Dritter, zu wahren. Wer diese Rechte und Belange verletzt, hat dies den Berechtigten gegenüber selbst zu vertreten.

10.  Die Benutzung von TU-Archivgut kann nur in den dafür vorgesehenen Räumen erfolgen. Eine Versendung von Archivalien ist nicht vorgesehen.

11.  Der Benutzer ist zu sorgfältiger und schonender Behandlung der Archivalien, Findhilfsmittel und zu sorgsamer Erhaltung des Ordnungszustandes verpflichtet.

12.  Reproduktionen dürfen nur mit Genehmigung des Hochschularchivs hergestellt werden und sind entgeltpflichtig.

13.  Zur Beratung steht während der Öffnungszeiten des Hochschularchivs ein Mitarbeiter der UB zur Verfügung. Die Beratung erstreckt sich vornehmlich auf Hinweise auf einschlägiges TU-Archivgut und die Literatur sowie auf die Vorlage der einschlägigen Findbehelfe.

14.  Bei schriftlichen Anfragen sind Zweck und Gegenstand der Nachforschungen genau anzugeben.
Schriftliche Auskünfte erstrecken sich in der Regel auf Hinweise über Art, Umfang, Zustand und Benutzbarkeit des benötigten Archivalien und sonstigen einschlägigen Materials.
Ein Anspruch auf Auskünfte, die eine beträchtliche Arbeitszeit erfordern, besteht nicht.   
Schriftliche Auskünfte an Dienststellen der TUB erfolgen im Rahmen der Amtshilfe.

15.  Von jeder Veröffentlichung (Druck oder sonstige Vervielfältigung), die unter Benutzung von TU-Archivgut zustande kommt, ist dem Hochschularchiv 1 Belegexemplar kostenfrei zu übersenden.
 

Stand: 15.11.2000

 

 

 

 

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