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Aus dem Universitätsarchiv

Treffen des Arbeitskreises Wissenschaftliche Archive in Berlin

Auf Einladung des Universitätsarchivs der TU Berlin fand am 14. Oktober in den Räumen des Universitätsarchivs das zweite Treffen des Arbeitskreises Wissenschaftliche Archive in Berlin statt.

Insgesamt 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 19 Archiven, Museen und Bibliotheken tauschten sich über Erfahrungen im Bereich von Drittmittelfinanzierungen aus. Neben Herrn Dr. Nägelke vom Architekturmuseum der TU Berlin und Herrn Dr. Schenk vom Universitätsarchiv der UdK war als Vortragender Herr Dr. Frommolt vom Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde Berlin eingeladen. In der Diskussion der Anwesenden ging es um die Erfahrungen bei der Drittmittelförderung. Wie werden Kontakte zu den Förderern gepflegt und Beratung in Anspruch genommen? Optimal können Paten für einzelne Projekte gefunden oder Personen aus der Wissenschaft in das Projekt mit eingebunden werden.

Wichtig für die Zukunft ist es auf jeden Fall, dass sich die Archive weiter zusammenschließen und Verbundprojekte zur Digitalisierung bilden.

Als Problemfelder bleiben das Urheber- und das Persönlichkeitsrecht bestehen. Hier sind Rücksprachen mit der eigenen Rechtsabteilung ausgesprochen wichtig, da Förderprojekte fast immer die Veröffentlichung der Daten verlangen und diese durch die verschiedenen Portale nicht nur veröffentlicht, sondern die Daten auch auf Servern verteilt werden, die außerhalb des Zugriffs des Archivs liegen. Derzeit arbeitet das Landesarchiv Baden-Württemberg an einem rechtlich einwandfreien Konzept für einen „virtuellen Lesesaal“.

Das dritte Treffen wird im Januar 2016 im Archiv der Zentrale des Deutschen Archäologischen Instituts stattfinden.

Für nähere Informationen können Sie gerne im Universitätsarchiv nachfragen.

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UB TU Berlin / Universitätsarchiv, CC BY 4.0
UB TU Berlin / Universitätsarchiv, CC BY 4.0
UB TU Berlin / Universitätsarchiv, CC BY 4.0

Lange Nacht der Wissenschaften 2015 im Universitätsarchiv

Dieses Jahr gab es im Universitätsarchiv die Wiederauflage der Suche nach dem versteckten Preisgeld eines berühmten Nobelpreisträgers. Das Szenario rankte sich um Gustav Hertz, der 1926 den Nobelpreis für Physik erhalten und von 1928 bis 1945 als Professor an der Technischen Hochschule Berlin gelehrt hatte.

Die Kinder sollten selbstständig Hinweise entdecken und deuten, um dann eine Schatzkarte zusammenzusetzen, mit deren Hilfe sie den Schatz heben konnten. Teamarbeit war gefragt. Ganz nebenbei lernten die Kinder dabei etwas über Beschreibstoffe wie Papyrus, Pergament und Papier sowie über Tinte und die alte deutsche Schreibschrift. Auch darüber, was ein Archiv ist und wie man dort eine Akte unter vielen Tausend anderen Akten wiederfinden kann, konnten die Kinder etwas erfahren.

Die beiden um 18 und 20 Uhr angebotenen Schatzsuchen waren sehr gut besucht. So kam es in den Magazinen und Gängen des Universitätsarchivs zu einer munteren und eifrigen Suche, auch wenn es mitunter mal eng wurde.

Schreibübung, Foto: Universitätsarchiv
Die deutsche Kurrentschrift, Foto: Universitätsarchiv
Teamarbeit: Jedem Hinweis wird nachgegangen, Foto: Universitätsarchiv
Karton falten, Foto: Universitätsarchiv
Was ist im Koffer?, Foto: Universitätsarchiv
Der Schatz, Foto: Universitätsarchiv

60 Jahre Universitätsarchiv

Im Jahr 1952 stellte die TU Berlin einen Raum für Ihre Archivalien zur Verfügung, was der Gründung des Universitätsarchivs gleichkam. Zehn Jahre später wurde das Archiv der TU-Bibliothek als Sonderabteilung "Hochschularchiv" - wie es damals noch hieß - eingegliedert. Seitdem sichert und verwahrt das Universitätsarchiv die Vielfalt der Überlieferung zur Geschichte der Universität und ihrer Vorgängereinrichtungen und macht sie der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich. In der Zeit zwischen Oktober 2006 bis Januar 2007 fand der Umzug in neue Archivräume im Ostflügel des Hauptgebäudes statt. Nach der Einführung der Archivsoftware CMI Star im Herbst 2008 begann der systematische Aufbau der Bestände sowie die Erschließung der Bestandsgruppe Nachlässe, der Fakultätsbestände und der Bestandsgruppe Zentrale Universitätsverwaltung. Neben den umfangreichen Bildbeständen gehören zum bewahrten Archivgut auch die Matrikel der TH Berlin (1868-1945), die Plakat- und Flugblattsammlung, die Sammlung der Vorlesungsverzeichnisse  sowie weiteres museales Sammlungsgut wie Medaillen, Porträtbüsten, Talare und Barette, die die Geschichte der Universität dokumentieren und illustrieren.

Der Bestand Vorlesungsverzeichnisse der TU Berlin und ihrer Vorgängerinstitutionen aus den Jahren von 1874 bis 1949/50 wurde 2008/09 digitalisiert und steht seitdem der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Das 2007 dem Universitätsarchiv zugeordnete Projekt Codex Professorum, d. h. die Erstellung einer Datenbank zu allen Lehrkörperangehörigen der TU Berlin sowie ihrer Vorgängereinrichtungen, wird seit 2012 als ständige Aufgabe wahrgenommen.

Überlieferung aus dem Nachlass Ernst Heinrich (Bestand 413), Foto: U. Dahl
Bildbestände (oben: Porträtfotos der Studentenvereinigung Motiv, unten: Willy Brandt), Foto: U. Dahl
Plakatsammlung des Universitätsarchivs, Foto: U. Dahl
Glasplatten und Dias (Nachlässe 430 Herrmann Mattern und 448 Gustav Allinger), Foto: U. Dahl

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Kindergartenkinder im Archiv: Was hebe ich auf?

Im Frühjahr 2012 besuchte eine Kindergarten-Gruppe von 12 Kindern und drei Erzieherinnen der Kindertagesstätte MaRiS aus Berlin-Tempelhof das Universtitätsarchiv. Die Kinder erfuhren Spannendes und Wissenswertes über Schreib- und Beschreibmaterialien sowie über die Herstellung von Papyrus, Pergament und Papier. Anhand des Inhalts eine Archivkartons konnten die Kinder dann selbst entscheiden, welche Dinge es wert sind, aufgehoben zu werden (Brief, Büroklammern, Paket Taschentücher)) und welche weggeworfen werden können (Bonbonpapier, benutzte Fahrkarte). Mit Taschenlampen durften sie Magazinräume erkunden. Dabei lernten sie etwas über die Ordnung im Archiv und sahen u. a. eine von Kaiser Wilhelm II. unterschriebene Urkunde. Anders als in den meisten Museen durften die Kinder die Marmor-Büsten ehemaliger Professoren sogar anfassen und konnten sich schließlich in der früheren Amtstracht der Professoren fotografieren lassen. Nach einem Mittagssnack ging es zu guter Letzt noch auf den neuen Spielplatz auf dem Campusgelände zum Toben und Spielen.

 

Verpacken von Archivalien, Foto: Privat
Führung durch die Magazine, Foto: Privat
Nach der Führung wurde archivische Bewertung geübt... Foto: Privat
...und kräftig gemalt, Foto: Privat

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Sammlungsbestand Plakate

Das Universitätsarchiv verfügt neben anderen Beständen über eine Sammlung von Plakaten. Diese Plakatsammlung umfasst derzeit fast 600 Plakate, die Auskunft geben über Veranstaltungen und studentische Aktivitäten an der TU Berlin. Einen Schwerpunkt bildet die Überlieferung zur Studentenbewegung Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre. Ein Großteil der Plakate zur Studentenbewegung stammt aus der Sammlung von Prof. Dr. Knothe, die dieser dem Universitätsarchiv dankentswerterweise überlassen hat. Das abgebildete Plakat aus dem Jahre 1970 stammt von den Basisgruppen und orientiert sich am letzten Abendmahl. Der Titel lautet: Wir sind die Leute vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben.

Universitätsarchiv TU Berlin, Bestand 705, Nr. 325. (Größe: 61 x 42 cm)

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Promotionsurkunden der Wehrtechnischen Fakultät

Promotionsurkunde von Traute Puschmann

Im September 1935 wurde die im Jahr zuvor gegründete Fakultät für Allgemeine Technologie in „Wehrtechnische Fakultät“  (WTF) umbenannt. Diese Fakultät nahm eine Sonderstellung innerhalb der Technischen Hochschule  (TH) ein. Zum einen erhielt die Wehrtechnische Fakultät einen ständigen Dekan (Generalmajor Karl Becker, seit 1933 Professor für allgemeine Heerestechnik an der TH), der selbstständig über die Zulassung zum Studium entscheiden konnte, lediglich eine Informationspflicht gegenüber dem Rektor hatte und ansonsten direkt mit dem Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung in Verbindung stand. Zum anderen erhielt die Wehrtechnische Fakultät 1935 das Sonderrecht, die Titel Dr.-Ing. bzw. Dr. rer. techn. rite und ehrenhalber (seit Mai 1938 auch zum Dr. rer. nat.) selbstständig zu verleihen. 

Anfang des Jahres übernahm das Universitätsarchiv insgesamt 83  - verloren geglaubte - Promotionsurkunden aus der Zeit von Juli 1935 (erste Promotion) bis 1945. Unter den über 80 Promovierten befanden sich vier Frauen.

Quelle: Hans Ebert, Hermann-Josef Rupieper: Technische Wissenschaft und nationalsozialistische Rüstungspolitik: Die Wehrtechnische Fakultät der TH Berlin 1933-1945, in: Wissenschaft und Gesellschaft, Beiträge zur Geschichte der Technischen Universität Berlin 1879-1979, Erster Band, Berlin u. a. 1979, S. 469-491.

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Girls' Day 2011 im Universitätsarchiv

Am 16. April 2011 beteiligte sich das Universitätsarchiv wieder an dem bundesweiten Girls' Day. Die Mädchen erhielten an diesem Tag spannende Einblicke in das Berufsbild einer Archivarin. Neben einer Präsentation der Kernaufgaben des Universitätsarchivs sollten die Mädchen ihre Lesefähigkeiten anhand älterer Schriftdokumente unter Beweis stellen. So haben sie mit Hilfe der Matrikelbände herausgefunden, wann die erste Frau an der TH Berlin studierte. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Führung durch das Universitätsarchiv und seine Magazinräume, bei der an verschiedenen Stationen eine Auswahl von Archivalien präsentiert wurden, um den Mädchen die Vielfalt der Überlieferung vorzustellen.

 

Im Magazin, Foto: Privat
Lesen im Matrikelbuch, Foto: Privat
Talare und Barette, Foto: Privat
Archivkartons falten, Foto: Privat

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Private Schenkung von Professor Heinz Schade

Gruppenbild der teilnehmenden Architekturprofessorinnen und Architekturprofessoren, u.a. Hertha Hammerbacher, Ernst Heinrich und Hans Scharoun, Foto: Unbekannt

Im Sommer 2010 übergab TU-Alumnus Professor Dr.-Ing. Heinz Schade dem Universitätsarchiv ein Fotoalbum, das von TU-Architekturprofessorinnen und -Architekturprofessoren anlässlich eines Besuchs der Duisburger Kupferhütte im Jahre 1955 angefertigt worden war. Das Fotoalbum ist durch Erbschaft vom Direktor der Kupferhütte, Herrn Rosin, an Frau Schade gelangt, die es dem Universitätsarchiv geschenkt hat, um es so der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

 

 

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Schatzjagd im Universitätsarchiv - LNDW 2010

In diesem Jahr begaben sich Kinder auf eine Schatzsuche im Universitätsarchiv. An verschiedenen Stationen konnten sie sich im Schreiben der Kurrentschrift mit Feder und Tinte versuchen und Archivkartons falten. Auf Grund der versteckten Hinweise in der Professorenkartei, der Biografischen Sammlung und der Hochschulgeschichtlichen Sammlung lernten die Schatzsucher und Schatzsucherinnen unterschiedliche Bestände im Universitätsarchiv zu benutzen. Nachdem die Spur quer durch alle Magazine führte wurde der Schatz nach der geleisteten Teamarbeit untereinander aufgeteilt. Ein besonderer Höhepunkt war das Erinnerungsfoto im historischen Talar, das sowohl Kinder als auch Eltern begeisterte. 

 

Foto: Privat
Foto: Privat
Foto: Privat
Foto: Privat

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Postkarten aus Hochschulgeschichtlichen Sammlung

In diesem Jahr jährt sich das Universitätsjubiläum der Humboldt Universität zum 200. Mal. Zum Einhundertjährigem Bestehen der Berliner Universität erschien eine Postkartenserie, die mit einem Sonderstempel (Universitäts Jubilläum 12.10.10) der Deutschen Reichspost versehen ist. Eine Postkarte zeigt verschiedene Berliner Gebäude, unter anderem auch historische Ansichten der TU Berlin (damals Königlich Technische Hochschule zu Berlin). Die andere Postkarte zeigt eine Zeichnung mit Bezug auf das am 12. Oktober 1810 veranstaltete Gartenfest der Universität Berlin.

Beide Postkarten sind ein Geschenk von Professor Walter Pflaum aus dem Jahre 1963. Dieser war 1950-51 Rektor der TU Berlin.

Durch solche Schenkungen können wir die Überlieferungslücken, die durch die Vernichtung des Hochschularchivs im Zweiten Weltkrieg entstanden sind, ein wenig schließen. Unser Dank gilt allen, die uns bei dieser Arbeit unterstützen.

 

 

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Promotionsurkunde der Königlich Technischen Hochschule für Dr. Waldemar Koch, 1910

Universitätsarchiv TU Berlin, NL Koch, 422/ Nr. 1 (Größe: 44 cm x 56 cm)

Die abgebildete Urkunde stammt aus dem Nachlass von Waldemar Koch (1880-1963), Professor für Betriebswirtschaftslehre an der TH und später an der TU Berlin (1931-1953).

Der Nachlass Koch ist einer von ca. 50 Nachlässen die im Universitätsarchiv verwahrt werden. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Beständeübersicht. Dort haben wir zu den Nachlässen eine Übersicht erstellt, in der Sie neben den Lebensdaten und dem Fachgebiet der Nachlasserin/ des Nachlassers die wichtigsten Informationen zu den Beständen selbst finden wie Erschließungszustand, Datierung und Umfang sowie Angaben zum Inhalt. Die Einwerbung von Nachlässen Universitätsangehöriger gehört neben der Archivierung der Verwaltungsunterlagen der TU Berlin zu unseren wichtigsten Aufgaben, um eine möglichst detaillierte Überlieferung zur Geschichte von Forschung und Lehre an der TU Berlin und ihrer Vorgängerinstitutionen der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

 

 

 

 

 

 

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Schmuckblatt zur Einweihungsfeier des Neubaus der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin, 1884

Universitätsarchiv TU Berlin, Hochschulgeschichtliche Sammlung, 709/ Nr. 19 (Größe: 22 cm x 30,5 cm)

 

Der Festakt zur Einweihung des Neubaus der Königlichen Technischen Hochschule fand am 1. und 2. November 1884 statt. Am 1. November zogen die Studierenden und der Lehrkörper mit den geladenen Gästen in einem Festzug nach Charlottenburg und am 2. November wurde der Neubau in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm I. feierlich an Rektor und Senat übergeben.

Mit dem Bezug des zwischen 1878 und 1884 nach Entwürfen von Richard Lucae, Friedrich Hitzig und Julius Raschdorff im Stil der italienischen Hochrenaissance errichteten monumentalen Hauptgebäudes wurde auch die räumliche Vereinigung von Bau- und Gewerbeakademie zur Königlichen Technischen Hochschule vollzogen.

Für die musikalische Begleitung am 2. November sorgte der Bachsche Chor der Hochschule für Musik unter der Leitung ihres Direktors, Prof. Dr. Joachim. Das abgebildete Schmuckblatt mit seiner filigranen Ausgestaltung diente sehr wahrscheinlich als Umschlag für die Texte bzw. Noten der anlässlich der Einweihungsfeier vorgetragenen oder möglicherweise sogar extra für diesen Anlass komponierten Lieder, die leider nicht überliefert sind. Die symbolische Darstellung von Wissenschaft und Kunst vor dem imposanten Neubau der Königlichen Technischen Hochschule sollte die Bedeutung der Technischen Hochschulen im Deutschen Reich besonders hervorheben.

 

 

 

 

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Auf den Fotos sehen Sie zwei Beispiele für die Situation vor und nach einer Übernahme von Unterlagen aus verschiedenen Bereichen der TU Berlin:

Vorher im Schrank, Foto: S. Oehlsen
Nachher im Magazin, Foto: S. Oehlsen
Vorher im Keller, Foto: S. Oehlsen
Nachher im Magazin, Foto: S. Oehlsen

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Private Schenkung an das Universitätsarchiv

Im September 2008 wurde dem Universitätsarchiv ein Porträt (Öl auf Leinwand, 95 x 113 cm) des ehemaligen Rektors der Technischen Hochschule zu Berlin, Professor Ludwig Tuebben, von dessen Enkel als Schenkung überreicht. Diese Schenkung half ein Stück dabei, die mit dem nahezu vollständigen Verlust der Bestände des Hochschularchivs im Zweiten Weltkrieg entstandene Überlieferungslücke zu schließen. Bisher gab es kein vergleichbares Bild eines Rektors der Technischen Hochschule zu Berlin im Universitätsarchiv.

Ludwig Tuebben (1869-1946) erhielt 1910 den Ruf als Professor für Bergbaukunde und Entwerfen von Bergwerksanlagen an die Bergakademie zu Berlin, an der er einst selbst studiert hatte. 1916 betreute er die Eingliederung der Bergakademie in die Königlich Technische Hochschule und den damit verbundenen Einzug in den Erweiterungsbau. Bis zu seiner Emeritierung 1935 war er Professor für Maschinentechnische Bergbaukunde (Abteilung VI für Bergbau, ab 1922 Fakultät IV für Stoffwirtschaft Fachabteilung Bergbau, ab 1934 Fakultät IV für Bergbau und Hüttenwesen).
In den Studienjahren 1921/22 und 1923/24 war er jeweils Dekan seiner Fakultät, und für die Studienjahre 1931/32 und 1932/33 war er jeweils zum Rektor bzw. 1933/34 zum Prorektor der Technischen Hochschule gewählt worden.
Trotz seiner Emeritierung 1935 setzte er bis 1945 seine Lehrtätigkeit fort.

Das in den Besitz der Technischen Universität Berlin übergebene Ölgemälde stammt aus dem Jahr 1932 und zeigt Ludwig Tuebben in Amtstracht mit Rektoratskette. Ausgeführt wurde es vom Berliner Maler Alfred Hamacher (1861-1935).

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Lange Nacht der Wissenschaften 2008

Besuchergruppe in den Archivräumen. Foto: S. Oehlsen
Archivalienpräsentation zum studentischen Leben um 1900. Foto: S. Oehlsen

Am 14. Juni 2008 nahm das Universitätsarchiv zum zweiten Mal an der Langen Nacht der Wissenschaften Teil. Thema in diesem Jahr: "Studieren vor 100 Jahren". In einer kleinen Archivalienpräsentation wurden Fotos, Studienarbeiten, Abschlussdokumente, ein Matrikelbuch sowie verschiedene andere Unterlagen als Zeugnisse studentischen Lebens an der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin-Charlottenburg aus der Zeit zwischen 1865 und 1946 vorgestellt. An vier Führungen durch die ansonsten der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Räumlichkeiten nahmen 47 Besucher teil und informierten sich über die verschiedenen Aufgabenfelder des Universitätsarchivs.

oberes Bild: Besuchergruppe in den Archivräumen
unteres Bild: Archivalienpräsentation zum studentischen Leben um 1900

 

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Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Berlin
Der Archivar, Nr. 4/2007

 

Suchen, Finden, Pflegen
TU intern, Nr. 10 Oktober 2006 

 

Wo das Gedächtnis der Hochschule sitzt
TU intern, Nr. 10 Oktober 2002

 

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