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Hübel, Christian; Pahl-Weber, Elke; Schön, Susanne (Hrsg.)

Willkommene Perspektiven – Nachhaltige Stadtentwicklung durch Urban Design Thinking

ISBN 978-3-7983-3129-7 (print) In Warenkorb legen

ISBN 978-3-7983-3130-0 (online) Online Lesen

176 Seiten

Erschienen 2020

Preis: 25,50 EUR

Monographien (Fakultät VI)

Abstract

Welche Bedarfe, Ideen und Lösungen sehen hochqualifizierte Migrant*innen für eine nachhaltige Stadtentwicklung? Inwiefern eignet sich Urban Design Thinking als ko-kreative Methode und Impuls für städtische Transformationsprozesse? Was bringen solche ko-kreativen Stadtentwicklungsprozesse mit bestimmten Bevölkerungsgruppen einer Stadt wie Mannheim und wie fügen sie sich in die Stadtpolitik ein? Wie kann man andere Städte dafür interessieren, was im Mannheimer Reallabor erprobt und erarbeitet wird?
Diese neugierigen Fragen waren der Ausgangspunkt zu einem Forschungs- und Entwicklungsprozess, der sich zwischen 2016 und 2019 in der Stadt Mannheim im Rahmen des Forschungsprojekts Migrants4Cities. Hochqualifizierte Migrant*innen gestalten Zukunftsstädte entfaltete. Migrants4Cities hat mit Urban Design Thinking in einem ko-kreativen Arbeitsprozess zu zentralen Stadtentwicklungsthemen in Mannheim real experimentiert und versteht sich daher als Reallabor. Die Antworten, die das Verbundteam aus der Stadt Mannheim, dem Fachgebiet für Bestandsentwicklung und Erneuerung von Siedlungseinheiten der Technischen Universität Berlin und dem inter 3 Institut für Ressourcenmanagement auf die eingangs formulierten Fragen gefunden hat, werden in diesem Sammelband präsentiert.
Das Buch zeigt auf, warum Ko-Kreation auch in der Stadtentwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt und wie mit Urban Design Thinking solche ko-kreativen, am Bedarf der Menschen ausgerichtete Arbeitsprozesse im städtischen Kontext strukturiert und umgesetzt werden können. Es bietet anschauliche Einblicke, wie Urban Design Thinking im Projekt Migrants4Cities eingesetzt wurde, welche Personen in die Arbeit eingebunden waren, was den Arbeitsprozess ausgezeichnet hat und welche Ergebnisse erarbeitet wurden. Basierend auf diesen Erfahrungen wird der ko-kreative Ansatz in Mannheim reflektiert in Bezug auf: die Besonderheiten in der Anwendung von Urban Design Thinking, die Einbindung solcher Vorgehensweisen in die Routinen städtischer Governance, die Mobilisierung und Einbindung der Migrant*innen sowie den Transfer von Ergebnissen in andere Städte.
Ermöglicht wurde Migrants4Cities durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms Nachhaltige Transformation urbaner Räume.

Which needs, ideas and solutions do migrants identify for a sustainable urban development? Is Urban Design Thinking a suitable method to enable co-creation in urban transformation processes? What are the effects and benefits of such co-creative approaches in a city like Mannheim with its very diverse population, and how do they practically fit into urban governance? How can the interest of other cities be aroused for what is happening in an experimental setting like in Mannheim? These curious questions have been the starting point for a research and development process that took place in Mannheim between 2016 and 2019 within the project Migrants4Cities. High-qualified migrants design future cities. The project experimented with Urban Design Thinking in a real-life, co-creative urban laboratory on key challenges of urban development. This book presents answers to the questions mentioned above, that have been developed by the project team consisting of the City of Mannheim, the Chair for Urban Renewal and Sustainable Development at TU Berlin and inter 3 Institute for Resource Management.
The book describes why co-creation gains importance in urban development and how Urban Design Thinking offers tools to structure implement such human-centred approaches focussing on the needs of the people also in urban settings. It offers illustrative insights how Urban Design Thinking was applied in the sub-projects of Migrants4Cities, which persons were involved, what characterized the working process and which results were elaborated. Based on these experiences the authors reflect the co-creative approach concerning: the peculiarities of applying Urban Design Thinking; the integration of such methods into the routines of urban governance; the mobilization and integration of migrants; and the transfer of results to other cities.
The project was funded by the Federal Ministry of Education and Research within the program of Sustainable Transformation of Urban Areas.

Schlagworte

Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung, Ko-Kreation, Partizipation, Urban Design Thinking, Reallabor,
sustainability, urban development, co-creation, participation, urban laboratory

Volltext online

Frei im institutionellen Repositorium der TU Berlin (Deposit Once):

https://dx.doi.org/10.14279/depositonce-9510

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