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Kelling, Emily; Pelger, Dagmar; Löw, Martina; Stollmann, Jörg (Hrsg.)
Eichhorst, Finya; Gunia, Anne; Kelling, Emily; Pelger, Dagmar; Runge, Farina; Schütze, Alina; Wagner, Lisa; Wulf, Jonas

Wohnhaft im Verborgenen

Die Hostelwirtschaft mit Wohnungslosen in Berlin

ISBN 978-3-7983-3151-8 (print) In Warenkorb legen

ISBN 978-3-7983-3152-5 (online) Online Lesen

271 Seiten

Erschienen 2020

Preis: 14,00 EUR

Monographien (Fakultät VI)

Abstract (Deutsch)

Die Kommunen in Deutschland sind verpflichtet, Obdachlose vor Straßenobdachlosigkeit zu bewahren. Häufig kommen sie dieser Verpflichtung nach, indem sie die Kosten für Hostelsbetten übernehmen. In diesem Zusammenhang stellt die Berliner Hostelwirtschaft mit wohnungslosen Menschen eine versteckte Form der Wohnungslosigkeit dar, die weder in der Stadt sichtbar ist noch in der öffentlichen Debatte berücksichtigt wird. Die meisten Menschen wissen nicht einmal davon. In diesem Projekt wird untersucht, wie die Hostelwirtschaft funktioniert: Welche Akteure sind beteiligt und wie hängen sie voneinander ab? Wie ist das Hostelphänomen auf verschiedenen Ebenen räumlich strukturiert? Welche Codes und Conventions bilden die Grundlage seiner Organisation? Die Ergebnisse bestätigen unsere Vermutung und zeigen, dass die Verborgenheit für die Existenz der Hostelwirtschaft konstitutiv ist - auf der Ebene der Stadt, der Nachbarschaft, des Gebäudes und der Innenräume.

Wir verstehen diese Dynamik als eine neue Raumproduktion prekären Wohnens in Berlin, die sich im Verborgenen abspielt und deren räumliche Charakteristika in einer Karte festgehalten sind, die Teil der Publikation ist.

Abstract (Englisch)

The municipalities in Germany are obliged to prevent homeless people from rough sleeping. They often meet this obligation by covering the costs of hostel beds. In this context, Berlin‘s hostel industry with homeless people represents a hidden form of homelessness that is neither visible in the city nor taken into account in the public debate. Most people do not even know about it. This project examines how the hostel industry works: Which actors are involved and how do they depend on each other? How is it spatially structured at different scales? Which codes and conventions form the basis of its organisation? The results confirm our assumption and show that the hiddenness is constitutive for the existence of the hostel industry – on the level of the city, the neighbourhood, the building, and the interior spaces.

We understand these dynamics as a new spatial production of precarious housing in Berlin that takes place in the hidden, the spatial characteristics of which are recorded in a map that is part of the publication.

Schlagworte

Wohnungslosigkeit, Wohnungsnot, Berlin, städtische Informalität, Regelwerke, Kartierung, spatial commons, hostel housing, mapping, urban informality, homelessness

Volltext online

Frei im institutionellen Repositorium der TU Berlin (Deposit Once):

https://dx.doi.org/10.14279/depositonce-9979

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